Rubrik: Travel

Am selben Tag, an dem Katy endlich nach St. Teresa kommen sollte, war ich morgens nochmal in recht guten Wellen surfen. Zwischen den ganzen Gesichtern, die man über die Zeit ohnehin kannte, kam mir ein weiteres Gesicht bekannt vor. Da paddelte doch glatt der Eli aus München am selben Peak rum. Da ich ihn über Katy kenne, war es umso lustiger, dass sie dann am selben Tag ankam.
Wir haben dann zusammen noch eine Woche in St. Teresa verbracht, bis es uns zu langweilig wurde und wir etwas neues sehen wollten.
1. März 2010

Nach einer Woche ging es mit Leo und lustigen Italienern nach Playa Hermosa bei Jaco. Der Trip im Jeep von den Italienern war ziemlich Low-Budget, wir haben zum Beispiel in Jaco vor der Polizeiwache am Strand gepennt.
Auf dem Weg nach Jaco sind wir noch an einem Fluss vorbeigekommen, wo man von der Brücke aus einen schönen Ausblick auf etliche Krokodile unterschiedlichster Größen hat.
Hermosa ist, wie der Name schon sagt, ein ziemlich schöner Strand. Viele Palmen, schwarzer Sand und gute Peaks alle paar Meter.

Nach zwei Tagen surfen, am Strand rumhängen und im Zelt pennen ging es mit der Fähre von Puntarenas zurück nach Paquera, dann weiter nach St. Teresa.
Diesmal gab es ziemlichen Wind, so dass das Anlegemanöver sich in 2-3ft Wellen ziemlich schwierig gestaltete. Nachdem die Fähre zweimal kräftig gegen den Poller gedonnert ist und die Autos im hinteren Bereich der Fähre einige gute Duschen abbekommen hatten, ging es dann aber von Bord.


20. Februar 2010

Den letzten Monat habe ich in Costa Rica verbracht.
Hingeflogen bin ich mit Condor, die ihr Buchungssystem nicht im Griff haben, und deshalb manchmal keine Brettanmeldung ermöglichen. Ziemlich nervig, wenn man extra die kostenpflichtige Hotline bemüht und der Mitarbeiter ewig rummacht, nur um einem dann mitzuteilen, dass die Software nicht funktioniert.
Am Flughafen waren die Mitarbeiter dann aber vermeintlich kulant und haben mir angeboten, die Bretter als Sperrgepäck einzuchecken – für den doppelten Preis im Endeffekt, auch wenn mir nur das halbe Gewicht berechnet wurde.

Angenehmer war der Inlandsflug in Costa Rica mit einer winzigen Cessna. Ich hatte den Sitz direkt hinter den Piloten und konnte so meiner leichten Höhenangst so richtig gut fröhnen.
Zur Eingewöhnung war ich erstmal in Santa Teresa. Die erste Woche dort war auch gleich richtig gut. Jeden Morgen schwacher Offshore und die Leute haben sich einigermaßen auf die Peaks verteilt. Mal gab es hohle, einfache Tubes, mal schöne lange Walls. Ein perfekter Spielplatz.
15. Februar 2010

Long story short: Nachdem wir den reparierten Bus in Bilbao abgeholt und den Zweiten, aber leider kleineren Swell in Mundaka mitgenommen hatten, sind wir zurück nach Frankreich, wo direkt der nächste Swell auf uns wartete. Wir haben in Capbreton übernachtet und wurden am morgen von perfekten, kopfhohen offshore Wellen begrüßt, die bei der niedrigen Tide sehr schön gebarrelt haben.. This is what you came for…

Danach ging es ab nach Vieux Boucau, wo wir Bus gegen Zelt eintauschen mussten und jetzt noch die letzten drei Urlaubswochen standen. Die Sandbank am nördlichen Strandteil bot bei Mid-Lowtide eigentlich durchgängig ziemlich gute Wellen, von kniehoch bis deutlich überkopf hat sie alles ausgehalten. Good Times! Am letzten Wochenende in Vieux wurden wir dann noch vom Supersturm fast vom Campingplatz geblasen und mussten Zelte aus einem Teich auf einen Hügel umziehen, aber der Sturm hat eben auch sehr guten Swell produziert, was Grund genug war ihn auszuhalten. Am ersten surfbaren Morgen nach dem Sturm hatte ich noch eine etwas scary Begegnung der dritten Art mit einem ca. 5m großen Wal, der seelenruhig durch die Welle vor mir schwam. Da geht der Puls ganz schön hoch, vor allem wenn man nicht sieht, in welche Richtung die Schwanzflosse denn geneigt ist und weit und breit sonst niemand ist..
26. September 2009

Nachdem wir die wellenlose Woche in den Pyrenäen ausgesessen hatten, waren wir heiss drauf wieder ins Wasser zu kommen. Wir sind dann erstmal nach Bidart und waren dort surfen, bevor wir rüber ins spanische Baskenland sind. Dort die übliche Einkaufstour im Centro Merkatal an der Grenze gemacht und dann ab nach Zarautz, eine schöne Abendsession gehabt.
Dann haben wir ein paar Tage in Laga verbracht, wo der rechte Beach-/Point-Break manchmal richtig gut lief. Wellen waren sehr gemischt, mal sehr groß, mal klein und clean..
Auf dem Weg zum Einkaufen ist uns jedenfalls dann der Anlasser vom Bus ausgefallen, wir hatten nette Hilfe von einigen Tüftlern, hat aber alles nichts geholfen. Also vom ADAC abschleppen lassen. Der nette Fahrer vom Abschleppauto hat uns ein paar baskische Wörter beigebracht und viel über das Land erzählt. Wir haben uns dann in Mundaka absetzen lassen, war die beste Option zumal ein größerer Swell angekündigt war.
Der kam an und wurde sogar noch größer als gedacht. Während es morgens noch sehr gemütlich war, fanden wir uns nachmittags in onshore Bedingungen in ziemlich fetten Wellen wieder. Irgendwann kam ein Set, dass den Horizont deutlich dunkler machte und alle Leute im Wasser zum pfeifen und johlen brachte. Und Katy mal wieder das einzige mutige Mädchen im Wasser!
Untegebracht waren wir dank dem ADAC im Hotel Mundaka, sehr zu empfehlen, ziemlich netter Staff. Jetzt geht’s gleich nach Bilbao, das Auto von der Werkstatt abholen. Danach aber sofort wieder zurück hierher, der nächste größere Swell ist für morgen angekündigt!

Auch mitbekommen haben wir die Fiesta Vasco, es ging also sogar ziemlich ab in dem Mini-Örtchen (4 Hotels, 3 Restaurants, 12 Kneipen, 2 Mini-Supermärkte..)

1. September 2009
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