Rubrik: Marokko

Planet Anchor Point

Anchor Point bei Nacht

Hier noch ein Photo vom Anchor Point, was Dieter gestern Nacht geschossen hat. Sieht aus wie ein Planet, daher der Titel :)

Heute ist hier Sturm und das wird wohl auch die nächsten Tage so bleiben, also ein bisschen Zeit im Appartment rumzuhängen und zu arbeiten.

18. Dezember 2007

Mein erstes Mal Anchor Point

Anchor Point

Ich bin jetzt das dritte Mal in Marokko, beim ersten Mal zwar noch mit Mini-Malibu, beim zweiten Mal aber schon mit Shortboard. Trotzdem war ich bisher noch nie in Anchor Point im Wasser , entweder lief sie nicht oder sie war mir zu voll. Ich hab’s dann immer vorgezogen zu Mysteries oder Killers weiter zu laufen, was ja auch super Wellen sind.

Heute war ich dann das erste Mal dort drin, am Anfang mit knapp 10 Leuten, später deutlich mehr. Hatte eine richtig gute Session mit überraschend vielen Wellen. Ist erstaunlich wie gut die Welle läuft, richtig schön zum cruisen mit ein paar schnelleren Sektionen.

Anchor Point Set

Einen Flug zurück nach Bali hab ich auch noch gebucht, werde dann dort nochmal einen Monat von Mitte Januar bis Mitte Februar mit Chris und Co unterwegs sein. Yeah!

17. Dezember 2007

Draculas und Boilers

Einstieg bei Draculas.

Heute Mittag sind wir nach einem kurzen Frühstücksstop bei niedriger Tide Richtung Norden gefahren. Eigentlich wollten wir zu Boilers und schauen ob dort was läuft, da es ja morgens noch recht klein gewesen war. Allerdings haben wir auf dem Weg dorthin bei Draculas ein fettes Set rein laufen sehen, haben uns dann Boilers kurz angeguckt und dann entschieden bei Draculas rein zu gehen – weil dort einfach weniger Leute waren.

Es war mal wieder mein erstes Mal an einem neuen Spot, Dieter hat uns dann eingewiesen. Man muss an der felsigen Küste ein Stück entlang klettern, dann durch einen Strömungskanal auf einen Felsblock klettern, der schon recht scharf ist. Dort muss man bis ganz nach vorne klettern und dann, bevor ein Set kommt schnell ins Wasser springen. Wenn’s nicht klappt, sieht es so aus. In diesem Felsen ist eine kleine Felsspalte, in die man reinpaddeln muss, wenn man wieder raus möchte. Sehr sketchy, denn wenn man es nicht gut timed und bei einem Set reinpaddelt, wird man direkt in ein sehr flaches, scharfes Steinfeld gespült.

Dieter wird geduscht.

Das hat bei uns alles ganz gut geklappt, allerdings lief die Welle nicht wirklich gut und wir sind schnell wieder raus und zu Boilers gefahren, bevor die Tide zu hoch war. Dort hatten wir ein paar super Wellen mit ordentlich Druck.

Boilerswelle

Boilers ist eigentlich recht easy zu surfen, hat aber in guter Pointbreak-Manier eine schöne Wand die recht lange läuft. Während wir im Wasser saßen und auf die netten Setwellen warteten lief die Tide recht schnell auf. Irgendwann setzte der neue Swell ein und es wurde auf einmal deutlich größer. Mit meinem kleinen Brett war es dann schon recht schwer Wellen zu bekommen, zwei gingen aber noch.

Boilers Closeout

Was schlimmer war, dass durch die konstanten Sets ohne wirkliche Pausen der einfache Ausstieg versperrt war. Das Wasser wurde dort schon recht heftig über die Felsen gespült, es war extrem starke Strömung und die Gefahr auf den Schiffsboiler gewaschen zu werden war zu hoch. Ich habe Mohammed, der auch wieder im Wasser war, einen Ausstieg recht weit den Point runter nehmen sehen, also sind wir auch dorthin gepaddelt. Eine mit recht spitzen Steinen gespickte Küste sah nicht besonders verlockend aus, aber immer noch besser als zu warten bis das Wasser wieder ablief. Also schnell raus, ein bisschen die Füße aufgeschnitten, aber wenigstens keine Seeigel geangelt. War danach sehr zufrieden mit der Session, da ich einige wirklich gute Wellen hatte.

1 Kommentar 16. Dezember 2007

Morgensurf an der Zwölf

Unser Auto im ersten Licht

Sind heute morgen zum Frühsurf vor dem ersten Licht Richtung Banana Village aufgebrochen. Wir waren natürlich die Ersten im Wasser und mussten die Wellen nur unter uns aufteilen. Ich konnte mir gleich am Anfang ein paar nette Setwellen schnappen, die allerdings alle etwas drucklos waren. Ausser Cutback auf Cutback konnte man nicht viel damit anfangen. Zum ersten Mal haben wir aber ein paar Fotos gemacht, was sich trotzdem irgendwie gelohnt hat.

Leeres Lineup

16. Dezember 2007

Killers und Boilers

Heute sind wir gegen fortgeschrittenen Vormittag bei ablaufendem Wasser zu Killers gefahren. Auf der Inside saßen wieder ein paar Leute, die Outside sah aber besser aus. Wir sind wie immer über die Felsen geklettert und dann rein gesprungen, durch die Höhle durch und dann raus durch den Channel. Hatten dort zu Anfang ohne Wind auch ein paar schöne Wellen, sowohl Linke als auch Rechte, aber der Wind kam recht schnell auf und hat die Wellen ziemlich schnell mushy gemacht.

Also ab ins Auto und in Richtung Boilers gefahren. Zuerst haben wir aber einen Secret Spot nördlich von Boilers gecheckt, bei dem wir vor zwei Tagen bei Hightide waren. Der lief zwar, aber etwas zu stark in Sektionen und nicht steil genug. Das war uns der sketchy Ein- und Ausstieg nicht wert. Auch bei Boilers mussten wir eine Weile überlegen, sind dann aber rein.

Ich war dort noch nie im Wasser und war zuerst mal beeindruckt aufgrund der Szenerie. Neben einer felsigen Küste, einem großen Felsen am Point und direkt davor ein alter Schiffsboiler. Der Einstieg geht über eine Rampe hinter dem Felsen, verdeckt vor den Setwellen. Ist aber alles ganz easy. Als wir rein sind ist das Wasser schon wieder aufgelaufen, war aber noch für eine Stunde lang gut. Die Welle ist ziemlich nett, bricht mit schönem Druck und man kann über eine gute Länge seine Turns rein hauen. Hat auf jeden Fall Spaß gemacht. Tobi vom Surfblog hat wohl kleine Füße ;)

1 Kommentar 16. Dezember 2007

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