Rubrik: Frankreich

Deutsche Meisterschaft 2008

Contest

Die letzten Tage im Camp in Vieux waren die Wellen klein aber das Wetter war gut. Ideal für Bruno’s Besuch, denn er hatte noch eine Rechnung mit dem miesen Wetter vom letzten Jahr offen.

Wir sind dann Samstags weiter zum Contest nach Seignosse und waren uns ein bisschen einsurfen. Ich hatte in der zweiten Session abends einen fiesen Wipeout mit kleiner Platzwunde am Kinn und offener Zunge, weil ich mein Brett geküsst habe…

Am nächsten Tag ging der Contest in kleinen aber sauberen 2-3ft Wellen los.
In meinem ersten Heat ging es gleich gegen Max Reuter vom Maximumsurfcamp und Fin-Erik, der bei den ADH bei der Juniorenteam-Sichtung war, die ich aber beide in die Hoffnungsrunde schicken konnte. Gewonnen hat den Heat Frederick Spiess aus San Diego.
Mein zweiter Heat am nächsten Tag war dann gegen Gerry, Paul Grey und Lukas Waning, in dem ich vor Gerry dritter wurde, ohne wirklich gute Wellen zu erwischen.

Also ging es in die Repercharge, in der ich noch zwei Heats gewinnen konnte und dann in einem blöden Heat mit viel Strömung und eigentlich guten größeren Wellen, in dem aber leider keiner gute Wellen bekam, rausgeflogen bin.

Die DM ansich war ziemlich cool. Besonders erwähnenswert: Das Suzuki Zelt mit Burgern, Capbreton als mögliche Backup Site und der beste Peak konnte gesurft werden. Weniger gut fand ich die kurzen Heatzeiten von 15 Minuten, vor allem als es größer wurde.

1 Kommentar 8. Oktober 2008

Tage in Vieux..

Plage du Secret

Die Tage in Vieux vergehen wie immer wie im Flug. Hier waren leider meistens die Sandbänke ziemlich schlecht oder die Strömung zu stark.
Trotzdem waren wir ab und zu hier im Wasser und hatten auch einige gute Sessions. Nicht vergessen werde ich einen Morgen in der vergangenen Woche, wo schöne 4-5ft Wellen bei ablaufendem Wasser kurz vor Lowtide auf eine Sandbank brachen und die schönsten offenen Tubes warfen, die man sich vorstellen kann.
Wenn es hier schlecht war sind wir meistens nach Capbreton oder in Richtung Seignosse gefahren, wo wir an Pfingsten schon eine schöne Sandbank entdeckt hatten, die es entweder immernoch gab, oder die sich an der selben Stelle wieder ähnlich formiert hat. Bei niedriger Tide und Wellen zwischen 3-7ft waren hier schöne lange Rights mit einer guten Schulter zu finden. Leider ist im Moment dort der “Coupe du Monde de la Peche de la ligne d´bord de mer”, also die Weltmeisterschaften im Brandungsangeln. Kathie wurde gestern beim aus dem Wasser gehen schon recht unangenehm von einem der Ordner angemeckert. Ich warte jetzt gerade, dass die fertig werden um dann bei niedrigerem Wasser dort wieder surfen zu gehen.
Ansonsten läuft natürlich hier auch gerade noch der Quik Pro Contest. Die Wellengröße war aber eher so, dass man selber surfen gehen wollte anstatt zuzuschauen. Bemerkbar gemacht hat sich der Contest durch die steigende Anzahl richtig guter Surfer mit Stickern im Wasser.

24. September 2008


Letzte Woche hatten wir noch eine richtig gute Session in 4-5ft Wellen auf einer schönen langen Sandbank in Capbreton, jetzt ist es allerdings wieder riesig und zerblasen, demnach unsurfbar. Ausserdem regnet es seit drei Tagen fast ständig und ist ziemlich langweilig. Aber die kommende Woche sollte ein paar richtig gute Tage mit sich bringen, was uns hoffentlich für unsere Geduld rehabilitiert.

Nächste Woche fängt dann auch der WCT Contest in Hossegor an, der immer gute Wellen abbekommt und die Woche darauf ist die DM, wo es hoffentlich auch gut wird.


Ein paar Tage in Lafitenia

Lafitenia

Die letzte Woche haben wir in Lafitenia verbracht. Zunächst war es dort zu klein und wir waren öfter in Bidart surfen, doch dann kam ein schöner Swell mit etwas schlechtem Wetter und nachmittäglichen Onshore Winden an. Genug um ein paar richtig schöne Sessions in schönen langen rechten Wellen zu haben.
Gestört haben nur ein paar sinnlos im Lineup herum schwimmende verwirrte Deutsche.

Am Donnerstag Abend sind wir dann über Anglet weiter nach La Piste gefahren. Leider war es abends schon dunkel, aber der Blick ins Dunkle versprach einiges und ein paar Franzosen, die gerade aus dem Wasser gekommen waren, meinten auch die Welle sei ideal gewesen.
Wir hatten Glück, der für den nächsten Tag angekündigte starke Wind kam erst während unserer frühen Session an. Genug Zeit um in ein paar der steilen, druckvollen Beachbreak-Wellen zu ziehen.
Jetzt sind wir wieder im Camp in Vieux Boucau und durften den Umzug zurück auf das alte Gelände und für Katie und mich auch den Umzug aus dem liebgewonnenen Bus zurück in ein Zelt mitmachen. Aber der Heimwerker kam in mir kam wieder durch, jetzt haben wir einen Balkon mit riesigem Sonnenschirm und eine nette Inneneinrichtung. Wellen sollen ab heute abend, wenn die Ausläufer des Hurrikans “Gustav” sich verzogen haben auch wieder recht gut werden.

7. September 2008

On the road again?

What the fuck is this?

Eigentlich sollten Katie und ich schon unterwegs sein, aber erst gab es ein Problem mit dem Bus und jetzt hat Katie noch ein Problem mit dem Ohr, deshalb verzögert sich alles ein bisschen. No hurry :)

Ich bin nach ein paar richtig fetten Sessions (got barreled again) in großen französischen Beachbreakwellen mit dem Ripcurl Express gemütlich zu Katie gefahren. Mit an Bord waren my brother from another mother Chris und ein Haufen anderer lustiger Mitarbeiter aus dem Camp, deshalb wurde es nicht langweilig. Dabei ist auch obiges Foto entstanden, was das wohl ist?

Nochmal zurück zu den Wellen. Schon Donnerstag abends wurde es deutlich größer, irgendwann hörte der Onshore auf und wir hatten eine Stunde perfekte 5-6 Fuß Wellen in glassy Bedingungen, bis die herannahende Schlechtwetterfront den Wind wieder auferstehen liess. Freitag und Samstag war es dann richtig groß, mit Sets um die 8ft und einiger Kraft dahinter. Freitagabend hatte ich auf einer dieser Setwellen wohl den geilsten Drop in einen fetten Schlund überhaupt, auch wenn mich die Welle richtig schön umgehauen hat, nachdem ich wie ein Chicken vor der Tube rauskicken wollte und es nicht mehr ganz geschafft hab :)

7. August 2008

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