Rubrik: Bali 2007

Und wieder da

Jo bin fresh und clean wieder in Frankfurt gelandet. Qantas hat das Kunststück geschafft, meine nicht gerade besonders sorgfältig verpackten Brettchen komplett ohne Blessuren nach Deutschland zu bekommen. Aber von vorne..

Habe mit Chris noch ein bisschen im Internet rumgehangen und versucht unsere Jetstar Voucher einzulösen. Da war aber eine Fehlermeldung (sogar eine angezeigte PHP Fehlermeldung, bah, Anfänger!) auf deren Website und die Hotline konnte uns nur vertrösten. Also haben wir gebloggt und noch die restlichen Bilder auf CD gebannt.

Um kurz nach 1 Uhr habe ich mich dann mit allem Gepäck bewaffnet auf den Weg zum Flughafen gemacht, diesmal nicht mit der Bahn sondern den Stadtbussen. Dabei habe ich den Unmut von so mancher Omi auf mich gezogen, da mein Boardbag den halben Gang versperrt hat. War also eher eine unangenehmere Erfahrung. Bei Tag sah der Airport dann doch um einiges moderner und größer aus als in unserer Ankunftsnacht. Checkin ging mit 24.8kg (also 4.8kg drüber) Gewicht auch problemlos, die wollten noch wissen ob es Wellen in Deutschland gibt.. Wenn die wüssten. Bin dann noch ein bisschen im Flughafen rumgelaufen, hab unserem Flugzeug (hab ich später gemerkt) beim Landen und Andocken zugeschaut und Subways gegessen, ausserdem hab ich mir im Duty-Free noch gute Sony Kopfstöpfsel gekauft und mich parfümiert ;)

Der Flug verging dann so mittelmäßig schnell, in Singapur war ich wieder duschen, während alle anderen Fluggäste bescheuert rumsassen und gewartet haben, bis sie wieder in den Flieger dürfen. Erfrischt dann noch auf die letzten 13 Stunden Flug, bei denen ich eigentlich die ganze Zeit am Schlafen, Essen oder Film schauen war und schon war ich in Frankfurt.

Auf dem Heimweg Brötchen geholt und gemütlich mit meinen Eltern und meiner kleinen Schwester gefrühstückt und jetzt erstmal Sachen sortiert. Ach und nach Flügen habe ich auch schon wieder geguckt. Hier regnet es nämlich und wird grade schon dunkel.

1 Kommentar 6. Dezember 2007

Flug nach Australien Pt. 2

Hotel Abreise

Flug nach Australien, zweiter Versuch. Nachdem wir ewig auf den Transportshuttle zum Flughafen warten mussten und beim einchecken etwa 60 Surfbretter gezählt haben, mussten wir noch mal fast zwei Stunden Delay abwarten. Die haben wir, mit Handywecker abgesichert, auf einer Bank im Flughafen schlafend gebracht. Im Flieger hatten wir dann noch eine Mahlzeit umsonst, was sonst bei Jetstar wohl nicht inklusive ist. Also auch angenehm. Den Rest der Flugzeit haben wir beide im absoluten Tiefschlaf verbracht.

In Sydney kamen wir richtig spät an und mussten noch durch Quarantäne, Zoll und Immigration. Hat alles easy geklappt, aber Zug oder Bus gab es keinen mehr und mit zwei Riesenboardbags in ein Taxi ist auch etwas kompliziert. Wir haben dann zusammen mit zwei Kaliforniern, mit denen wir uns am Abend davor schon am Flughafen unterhalten haben, ein Doppelzimmer für 120A$ in einem Airporthotel geleistet. Ich hab auf dem Boden im Boardbag gepennt, war eigentlich super gemütlich.

Mittags ging’s dann endlich nach Bondi ins vorgebuchte Hostel, etwas blöd, da wir unsere erste Nacht, die wir im Hotel verbracht haben jetzt doppelt bezahlt haben. Auch so ist hier alles schon etwas teuer bei deutlich schlechterem Komfort als in Bali. Chris würde grad am liebsten seinen 200A$ Flugvoucher, den wir von Jetstar noch bekommen haben, benutzen und direkt wieder nach Bali.

Für mich ist es auch blöd, da ich jetzt quasi zwei Tage nur Gepäckschleppen darf und nicht wirklich genug Zeit habe mir Sydney anzuschauen. In drei Tagen wäre das schon einfacher gewesen. Wetter hier in Sydney ist auch nur so lala, dauernd Gewitter und natürlich deutlich kühler als in Bali, aber das erwartet mich ja zuhause auch.

Die letzten Tage in Bali waren einfach so schön, dass ich auch mit dem Gedanken spiele, schon bald wieder zurück zu kommen.

4. Dezember 2007

Flug nach Australien Pt. 1

Ramada #1

Eigentlich sollten wir jetzt im Flieger nach Sydney sitzen, aber es kam ein bisschen anders. Wir haben wohl zu oft gesagt, dass wir gar nicht von Bali weg wollen. Die Fluggesellschaft hat das erhört und unseren Flug auf morgen verschoben – technische Probleme.

Alle Fluggäste mussten an den Jetstar Counter, ihre Namen aufschreiben und bekamen einen Hotelnamen gesagt. Jetzt sitzen wir im „Ramada“, ein dicker Bunker mit 5 Sternen und allem was man sich vorstellen kann. Nur so zur Einschätzung, ein kleines Bier (9k RP) kostet hier 30k RP. Dinner und Frühstück ist inklusive, dem werden wir uns gleich mal annehmen. Lustig ist, dass hier jetzt 50 Zimmer mit Fluggästen belegt sind, was zu einer lustigen Stimmung im Hotel führt. Unter anderem sind hier eine Australische Footballmanschaft, allerdings eine weibliche! Ansonsten eher so Kongressgäste von der UN Klima Konferenz. Klingt lustig, ist es auch. Also noch eine weitere Partynacht und dann erst morgen mittag nach Sydney.

Dazu sollte ich sagen, dass das für uns natürlich alles umsonst ist. Wir bekommen eine Nacht im Hotel, kostenlose Beförderung allen Übergepäcks und einen Flugvoucher für 200A$ als Entschädigung. Das Dinner war ein leckeres Buffet, leider durfte man nur Softdrinks bestellen.

Wir sind dann mit dem Taxi nach Kuta und haben uns an den Steps, dem üblichen Ort zum vortrinken, eine Flasche Vodka und ein paar Bier einverleibt. Dort haben wir dann Sandro, James und Mark noch mal getroffen, was eine lustige Überraschung war. Weggegangen sind wir ins Bounty, wo unsere australische Footballmanschaft am abgehen war. Ein Haufen total betrunkener A(u)ssi-Mädels, sehr lustig. Wir sind dann noch über’s Mbargo in den Skygarden Essen gegangen und zum Strand, wo wir die ersten Lichtstrahlen erlebt haben.

Zurück im Hotel sind wir dann in den Riesenpool gehüpft und bis um 8 Uhr morgens drin geblieben, denn um 8 Uhr hat der Fitnessbereich mit der Sauna aufgemacht, den wir uns nicht entgehen lassen wollten. Leider gab es nur Wasser als Aufguß in der Sauna, ohne Aufgußmittel, und das Wasser zum abkühlen war nicht wirklich eiskalt. Aber immerhin, mal wieder eine Sauna.

Hotel Ramada #2

Das Frühstück war dann wieder absolut überzeugend. Es gab alles, von warmen Croissants über Kuchen, frischen Melonen und Ananas bis zu Kaffee und Tee (und Wasser gegen unseren Brand), die am Tisch serviert wurden. Alle waren natürlich fett am grinsen, kein Wunder bei einem Haufen Partypeople und Surfern die wohl ihre gesamte Zeit in Bali in billigen Zimmern verbracht haben.

4. Dezember 2007

Abenteuertrip nach Nyang-Nyang

Dschungelsteps

Nach einer wieder einmal feucht fröhlichen Nacht sind wir heute nachmittag zum surfen an einen neuen Spot gefahren - Nyang-Nyang. Nyang-Nyang ist bekannt als Swellmagnet, berüchtigt für die Dirtroad, von der manche sagen sie sei nur mit dem Motorbike zu bewältigen und für einen langen Abstieg vom Kliff. Außerdem haben wir ein paar Stories über recht hohes Haivorkommen gehört.

Die Dirtroad war wirklich etwas heftig, wir hatten schon die Kiste geparkt um vor zu laufen, aber ein Local der auf einmal aus seinem Feld rauskam, hat uns überzeugt, so dass wir dann doch weitergefahren sind und es auch geschafft haben. Was uns dort erwartete, war genau wie ich es mir für den letzten richtigen Surftag gewünscht habe. Ein kleines Tal umrahmt von Klippen, eine Treppe durch den Dschungel runter an den Strand und perfekte Szenerie mit schönem Sandtstrand, türkisem Wasser und ein paar Peaks die auf dem vorgelagerten Riff brachen.

Nyang-Nyang

Wir sind dann recht schnell ins Wasser, auf eine rechte Welle die sich schön über das Riff reindrehte und dabei eine ,konstant steile Schulter bot. Durch den Channel raus und schnell die ersten Wellen genommen und dabei schnell gemerkt, dass es noch deutlich besser ist als es aussieht. Die Welle hatte richtig viel Druck und saugte sehr viel Wasser an, was sie steil und richtig hohl machte. Das Ganze spielte sich in deutlich flacherem Wasser über Steinriff ab, als wir es normalerweise gewohnt waren. Man konnte beim Sitzen im Lineup mit den Füßen auf den Grund kommen. Also einfach nicht hin fallen. Ich hatte deshalb erst etwas Respekt vor späten Drops, habe dann einen sehr easy geschafft und mir daraufhin eine fette Setwelle vorgenommen. Genau bei mir wurde sie richtig sucky und ich merkte, dass der Drop zu spät war. Also schnell das Brett weggekickt und mit den Füßen voran aufs Riff. Mit den Händen habe ich beim einschlagen noch abgebremst, bin aber trotzdem voll drauf. Danach war ich erstmal ein bisschen geschockt.

Nyang-Nyang^

Ein paar gute Wellen später hat mich dann noch irgendein mittelgroßer Fisch voll am Arm erwischt und ich habe ein bisschen die Nerven verloren, zumal wir ja so spannende Stories gehört hatten. War aber nichts weiter, aber ich bin danach trotzdem raus.

Nyang-Nyang

Haben dann noch ein paar richtig geile Fotos gemacht und waren froh, einen der schönsten Plätze noch entdeckt zu haben. Und das im Dezember!


Nyang-Nyang

Nyang-Nyang

1. Dezember 2007

Meine Brettchen

Quiver im Pool

Heute waren die Wellen klein bis nicht existent und wir waren gestern feiern, also haben wir unseren Hangover auskuriert und den Tag am Pool verbracht. Eben war ich noch mit Sandro am Strand Sonnenuntergang gucken, gleich fahren wir dann Kaya im Camp abholen und gehn wieder weg.

Haben ein paar Fotos mit unseren Brettern im Pool gemacht, das “Newton” ist mein Neues.

30. November 2007

Nochmal Serangan und Abschiede

Gestern waren wir wieder mal in Serangan surfen. Da ich mein neues Brett direkt mit der Nose aufs Riff geparkt habe und es in Reparatur war, musste ich mein altes Brett fahren.

Die Wellen waren noch fast so groß wie die Tage davor, ungefähr kopfhoch in den Sets, also konnte man ganz gut vergleichen. Das alte Brett ist wirklich deutlich langsamer. Spaß hat’s aber trotzdem gemacht, anstatt die Sektionen mit einem weit gezogenen Bottomturn zu umfahren, muss man mit dem langsamen Brett halt versuchen mit einem Floater drüber zu kommen. Einen dieser Floater habe ich richtig gut hinbekommen, schön lange über der herunter brechenden Lippe balanciert und dann mit einem kleinen Ollie-Pop in den freien Fall und gelandet.

Kurz darauf kam ein Sweeper-Set und ein Kanadier, der bei uns im Hotel wohnt hat sein Brett verloren. Also war erstmal Lifeguard-Action angesagt und ich hab ihm angeboten ihn rauszubringen, aber er wollte nur, dass ich kurz warte bis er bodysurfend sicher ins flachere Wasser gekommen ist. Später hat er sich ganz nett bedankt und war glücklich, dass er sein Board auch noch wieder gefunden hat.

Abends waren wir wieder feiern, ein paar Jungs aus Singapur hatten uns vor ihrer Abreise eine Flasche Malibu geschenkt, die wir zu Benni’s und David’s Abschied schnell leer hatten. Die Nacht wurde dann relativ lang, wir sind wie üblich über die Treppenstufen zum vortrinken, dann in die Espresso Bar und den Skygarden und schlussendlich ins Mbargo.

Ich war morgens um 6 Uhr nach einem Burger und einigem Wasser wieder so nüchtern, dass ich alleine wieder mal nach Serangan gefahren bin. Wurde zwar im Wasser wirklich müde, aber die Wellen waren extrem klein und gemütlich und es war spassig nach dem feiern ein bisschen zu paddeln und alleine zu sein.

29. November 2007

Neues Brett, Surfen in Serangan & Uluwatu

Ich bin ja schon seit längerem auf der Suche nach einem Brett mit Roundtail und hatte da ganz bestimmte Vorstellungen. Sonntags war ich mit Chris dann wieder mal Boards shoppen und wir haben beide zugeschlagen. Bei mir ist es ein 6’0“x18 ¼“x2 3/16“ von Bryan Newton geworden. Das ist ein Australier, der schon länger hier in Bali Bretter shaped und ziemlich gut ist. Er hat eine besondere Technik die sich „Double Impact Rails“ nennt, also doppelt geglasste Rails, was die Bretter stabiler gegen Brüche macht. Dann passiert mir hoffentlich nicht so schnell wieder das, was mir mit dem Esther-Brett passiert ist.

Serangan Sunset

Montag morgens bin ich dann auch direkt mit dem neuen Brett in Uluwatu ins Wasser gegangen. James, der mitgekommen war, hatte ein kleines Magen-Darm Problem und hat schön gereihert. Leider hab ich mir beim reingehen die Mittelfinne raus gebrochen, so dass ich den eigentlich guten Bedingungen nicht viel abgewinnen konnte. Die neuen FCS Finnen (FG und H2) sind zwar schön leicht und auch gut (bei den H2 spürt man wirklich mehr Lift, wenn man das Brett die Welle hochzieht), aber sie brechen einfach viel zu schnell. Mein FG-5 Set ist durch und auch mein H2 Set besteht nur noch aus angekratzten Seitenfinnen. Also bin ich wieder zurück zu den M5. Altbewährt, etwas schwerer aber genauso gut.

Mit denen war ich dann in Serangan gegen Abend im Wasser und ich muss sagen, das Brett ist eine absolute Rakete. Die Wellen hatten super viel Druck und eine schöne Größe mit überkopfhohen Sets und das Brett hat einfach ständig beschleunigt. Egal wie eng der Turn war, ich bin mit zusätzlichem Speed wieder raus gekommen. Und es lässt sich so super drehen. Die Kombi Roundtail und Concaves ist genau richtig. Erstaunlich war, wie gut ich in Wellen reinpaddeln konnte, was mit einem Roundtail definitiv schwerer ist.

Meinen Flug hab ich dann auch gleich noch geändert. Über Singapur war bis Weihnachten gar nichts mehr frei und da ich an Qantas gebunden bin, gab es nur eine Möglichkeit. Also fliege ich jetzt am 2. Dezember mit Chris für einen Dreitages-Trip nach Sydney und am 5. Dezember nachmittags zurück nach Deutschland. Werde dann wohl so am Donnerstag in Frankfurt eintrudeln. So komme ich wenigstens noch nach Sydney und kriege die Stadt zu sehen, auch wenn ich dafür 10 zusätzliche Stunden im Flugzeug in Kauf nehmen muss.

Ansonsten löst sich unsere lustige Truppe jetzt so langsam auf. Janos ist gestern schon nach Perth abgedampft, Benni und David fliegen morgen nach Singapur und wollen nach Vietnam, Chris und ich hauen am Sonntag nach Sydney ab, Sandro muss wohl noch ein bisschen warten bis er wieder flugtauglich ist. James und Mark bleiben noch eine knappe Woche länger, bis sie dann auch nach Australien weiterfliegen.

28. November 2007

Wochenende

Partypeople

Am Wochenende waren die Wellen mal wieder klein, Freitag
nachmittags waren wir in Nusa Dua und wollten uns einen Jetski mieten um Tow-at
zu machen, das heißt, mit möglichst viel Speed seitlich in kleine Wellen
reinziehen und versuchen Airs und überpowerte Turns zu fahren. Die Typen vom
Verleih haben dann ewig mit uns gehandelt und als wir dann im Endeffekt einen
Preis hatten, wollten sie uns nicht mehr erlauben in die Wellen zu fahren und
mit einem Seil jemanden hinterher zu ziehen, obwohl das vorher vereinbart war.
Die waren sowieso alle ein bisschen komisch drauf, lag wohl daran, dass ein
hinduistischer Feiertag war.

Abends waren wir dann in Kuta unterwegs, MP aus meinem alten
Jahrgang hatte mir per SMS geschrieben, dass er kommt. Da er von einer
deutschen Nummer geschrieben hat und ich ihm nur darauf antworten konnte, hat
er meine Antworten wohl leider nicht bekommen und ich bin ihm auch nicht
zufällig über den Weg gelaufen, schade.
Stattdessen stand im MBargo auf einem der Besitzer vom Rock
Food, Roland, vor mir und wollte mir etwas ausgeben, da ich mein Rock Food
T-Shirt trug. Klein ist die Welt. Ich hab ihm erzählt woher ich es habe,
nämlich von einer lustigen Aktion mit einem der Surfcampgäste in Frankreich,
der wollte, dass ich mich auf seinen Rücken stelle und so tue als surfe ich
darauf, passend zum Klassiker „Surfing USA“, woraufhin Roland uns dann Shots
und zwei T-Shirts geschenkt hat.

Samstags waren wir auch wieder unterwegs und ich bin
irgendwann mit ein paar Norwegern in deren Resort in Jimbaran gelandet, wo wir
eine lustige Poolparty gestartet haben. Das Resort war heftig, zwei riesige
Pools, größer als in einem Freibad, dann noch ein Spa und kleine Hottubs.

28. November 2007

Padang Galak Surfaction

Sequenz

Der Swell hat jetzt eingeschlagen, Serangan war immernoch ziemlich voll, obwohl es echt groß war.

Die Jungs waren morgens schon in Padang Galak und hatten nur Gutes zu berichten, ich hab ausgeschlafen, da ich mit Sandro ein bisschen unterwegs war.

Nachmittags waren wir dann bei recht hoher Tide wieder in Padang Galak. Erst hat es mir nicht wirklich gefallen, aber sobald wir im Wasser waren, kam der Rythmus und die Welle war richtig gut. Sehr konstante Sets, nette Localkids und eine Welle mit viel Druck und der einen oder anderen Tube.. Besser geht’s kaum.

Sandro, Janos und Benni sind draussen geblieben und haben Fotos von der Action gemacht, hier eine kleine Auswahl meiner besten Shots..

Re-entry

Late drop

23. November 2007

Nusa Dua

Heute kamen meine Nähte raus und ich durfte nachmittags direkt wieder surfen. Die Vorhersage war groß, der Swell kam aber noch nicht an. Wir waren dann an einem mir bisher unbekannten Spot in Nusa Dua. Eine ziemlich schöne rechte Welle mit einer kleinen Tubesection und steiler Wand für Manöver. Ausser uns waren zwei andere Weisse und ansonsten nur ein Haufen netter Locals im Wasser.

Die Tage davor hab ich mich ziemlich gelangweilt, meistens am Strand oder Pool in der Sonne gelegen und abends ein bisschen weg gewesen. Mit Verband am Auge wird man von jedem angequatscht. Das ging soweit, das Leute Schnick-Schnack-Schnuck darum gespielt haben, wer fragen muss was passiert ist. Ziemlich spaßig für uns.

Ansonsten hab ich mir noch neue Schuhe gekauft, schöne weisse Nike Air mit blauem Swooosch und ein bisschen rot drin, die hab ich in Deutschland schon länger bei Ebay gesucht. Jetzt fehlt nur noch ein weiteres Brett.

21. November 2007

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