Wir sind jetzt endlich (seit vorgestern Nacht) in Frankreich angekommen. Nach dem kleinen Problem mit dem Bustank, Katie’s Krankenhausaufenthalt und dem fertig stellen von Hausarbeit und Projekten ging es in einer absolut entspannten Fahrt komplett durch bis nach Vieux Boucau.
Hier ballert grade ein richtig großer Groundswell rein, der heute leider von starkem Onshore-Sturm begleitet wurde. Morgen geht’s wohl weiter nach Spanien.
Eigentlich sollten Katie und ich schon unterwegs sein, aber erst gab es ein Problem mit dem Bus und jetzt hat Katie noch ein Problem mit dem Ohr, deshalb verzögert sich alles ein bisschen. No hurry
Ich bin nach ein paar richtig fetten Sessions (got barreled again) in großen französischen Beachbreakwellen mit dem Ripcurl Express gemütlich zu Katie gefahren. Mit an Bord waren my brother from another mother Chris und ein Haufen anderer lustiger Mitarbeiter aus dem Camp, deshalb wurde es nicht langweilig. Dabei ist auch obiges Foto entstanden, was das wohl ist?
Nochmal zurück zu den Wellen. Schon Donnerstag abends wurde es deutlich größer, irgendwann hörte der Onshore auf und wir hatten eine Stunde perfekte 5-6 Fuß Wellen in glassy Bedingungen, bis die herannahende Schlechtwetterfront den Wind wieder auferstehen liess. Freitag und Samstag war es dann richtig groß, mit Sets um die 8ft und einiger Kraft dahinter. Freitagabend hatte ich auf einer dieser Setwellen wohl den geilsten Drop in einen fetten Schlund überhaupt, auch wenn mich die Welle richtig schön umgehauen hat, nachdem ich wie ein Chicken vor der Tube rauskicken wollte und es nicht mehr ganz geschafft hab
Die letzten zwei Tage kam ein schöner neuer Swell rein, der am Dienstag Mittag mit 5-6ft Wellen seinen Höhepunkt erreichte. Ich hatte bis 8 geschlafen und am Nachmittag schon meine dritte Session im Zeitplan untergebracht. Wellen waren eigentlich die ganze Zeit über sehr gut, bis dann am Nachmittag der Wind einsetzte. Morgens war es am heftigsten, ein paar richtig schöne Sets liefen durch das Lineup und man konnte die ein oder andere Barrel beobachten. Einen kleinen Coverup konnte ich mir auch schnappen.
Heute ist der Swell schon wieder kleiner geworden, aber immernoch ordentlich für eine spassige Session im Shorebreak. Ich war mit Basti und Jorrit schon eine Weile im Wasser als Chris und Harry noch mit ihren Softboards rausgepaddelt kamen. Dummerweise habe ich ihnen versprochen, falls sie es mit den Softboards in eine Tube schaffen, ihnen ein Bier zu spendieren - jetzt bin ich zwei Bier ärmer, dafür wurde ich auch mal wieder gebarrelt und hab es rausgeschafft.. Jetzt hoffen wir noch auf eine gute Abend Session und danach gehen wir feiern, morgen ist es nämlich ziemlich klein, aber am Freitag und Samstag soll es nochmal pumpen.
Habe noch ein paar schöne Fotos von mir bei einer Sunset Session am 22. Juli auftreiben können.
Morgens hatten wir noch eine spaßige Session im Shorebreak, doch gegen Mittag wurde der Swell dann schnell kleiner. Genauso schnell ging es dann abends wieder hoch und wir hatten eine Session in ziemlich netten Wellen.
Heute war es eigentlich ziemlich klein, morgens waren wir noch ein bisschen durch den Wind, hatten aber eine spaßige Session im Shorebreak.
Nachmittags war ich dann mit den Kids vom betreuten Surfen am Mainpeak im Wasser, wo eine schöne lange Right lief. War zwar nur knapp Schulterhoch, aber mit dem Fish konnte ich mir eine Welle nach der anderen schnappen und ein paar schöne Floater ziehen.
Nach ein paar Tagen mit wechselhaften Wellen und dem zeitlosen Eat, Sleep, Surf Rhythmus ging es ins schöne San Sebastian. Ich bin zusammen mit Basti und seiner Schwester durch die City gezogen und wir haben es uns mit Tapas, Cider und einigen Bier am Hafen einfach nur gut gehen lassen.
Später dann noch das obligatorische Gelage in der Tas-Tas Bar und die Heimfahrt mit brechenden Leuten im Bus. Ging aber alles gut und war eigentlich noch lustig.
Morgens hatten wir noch eine spaßige Session im Shorebreak, doch gegen Mittag wurde der Swell dann schnell kleiner.
Genauso schnell ging es dann abends wieder hoch und wir hatten eine Session in ziemlich heftigen 5-8ft Faces.
Gute Bedingungen waren vorhergesagt. Das hieß früh aufstehen und die ersten richtig guten Wellen schnappen.
Ich bin mit Chris und Harry den Strand ein gutes Stück hochgelaufen und wir haben eine schöne Sandbank entdeckt.
Tagsüber und am frühen Abend lief dann eine schöne Rechte am Mainbeach.
Ich bin mit Basti hin um ein paar Fotos zu schiessen. Leider wurden die Wellen schon wieder schlechter, aber ein paar schöne Fotos haben wir gemacht.
Nach einer langen aber problemlosen Busfahrt sind wir endlich in Vieux angekommen.
Der erste Gedanke galt natürlich den Wellen, also bin ich mit Basti und den anderen Jungs vom Surfteam direkt aufgebrochen, um im Shorebreak ein bisschen Spaß zu haben.
Die Wellen waren klein aber doch spaßig, ein paar schöne Turns und der ein oder andere Floater über die Closeouts waren drin und auch im Kasten, denn Basti hat diese Fotos gemacht.