Habe mal auf die neuste Version von Wordpress erneuert, ausserdem gibt es ein Twitter-Plugin. Eigentlich hielt ich ja Twitter immer für absolut nutzlos, aber: Wenn ich im Sommer wieder längere Zeit ohne Internet am Reisen bin, kann ich über SMS kleine Updates auf die Seite bringen.
So langsam wird’s ernst mit der EM. Das letzte Spiel hab ich mit Katie im Schlossgarten beim Public Viewing geschaut, das obige Foto ist danach auf der Theo-Heuss-Str. entstanden. Superstimmung, weiter so
Unter “mehr” gibt’s die altbewährten Raportagen von Blumentopf. (Update: Portugalspiel is auch drin!)
Seit einigen Wochen bin ich zurück in Deutschland - die vergingen aber wie im Flug und deshalb gab es hier auch nichts neues. Jetzt hab ich also einiges nachzuholen.
Das Wichtigste zuerst: Ich habe, was ja schon seit dem Sommersemester 2007 fest stand, mein Studium an der HdM Stuttgart im Fach Medieninformatik angefangen. Meine Eltern haben netterweise einen Großteil das Papierkrams erledigt, während der Sohn sich noch auf Bali im Wasser vergnügt hat. Danke!
Als ich dann Ende Februar wieder in Deutschland gelandet bin, musste ich natürlich schnellstmöglich ein gutes WG-Zimmer in Stuttgart finden. Nach einem Tag voller Besichtigungstermine und, wider Erwarten, lauter Zusagen, habe ich mich für ein großes, helles Zimmer in Stuttgart’s schönem Westen in idealer Lage entschieden.
Den ersten Teil des Umzugs habe ich mit Bruno’s und Björn’s Hilfe am Wochenende vor dem Mathekurs gemacht, den zweiten und dritten Teil dann zusammen mit dem Umzug meiner Schwester nach Pforzheim.
Heute war die Begrüßung und ein kleiner Rundgang durch die HdM. Das hörte sich alles ganz gut an, überraschend war wie gut die technische Ausstattung ist. Von großen Apple Monitoren, diversen noch größeren Druckmaschinen bis zum Tonstudio hat die Hochschule echt Einiges zu bieten. Und vor Allem, morgen erstmal frei
Der nächste Surftrip ist an Pfingsten zu den Deutschen Hochschulmeisterschaften geplant, bis dahin versorgen euch Chris und Baliwaves mit schönem Material.
So kann es auch mal aussehen. Kaya, Alex, Ich und ein paar andere verbissene sind auch am freien Tag von uns Guides losgezogen, um etwas surfbares zu finden. Erstes Ziel war Dreamland.
Um dorthin zu kommen, muss man eine kleine Straßensperre passieren, die von selbsternannten Parkwächtern oder man könnte sie auch einfach Weggelagerer nennen, errichtet wurde um etwas Geld an der Beliebtheit des Strandes zu verdienen. Jedenfalls liegt der Parkplatz ausserhalb deren Sichtweite. Ganz schön dreist dafür 5000 Rupiah (40Cent) zu verlangen.
So auch diesmal, es war eine regelrechte Autoschlange vor dem Checkpoint und die Typen haben zu zweit kassiert. Wir wurden von dem Hinteren durchgewinkt, damit er das nächste Auto abkassieren konnte. Grund genug dem vor uns gerade losfahrenden Wagen einfach hinterher zu fahren. Der Weggelagerer lief uns noch ein Stück schreiend hinterher, hat dann aber schnell abgelassen, damit er keins der anderen Autos verpasst. Schade eigentlich, dass wir diesmal so durchkamen, ich hatte mir schon überlegt ob ich ihn nach der Herkunft seines süßen Security T-Shirts fragen sollte (”Versace, Prada, Gucci? Can i buy?”).
Eigentlich war ein Swell vorhergesagt, der gegen späten Nachmittag ankommen sollte. Leider war es in Dreamland, wo wir den ersten Check machten flat. Auch in Uluwatu lief Racetracks zu dem Zeitpunkt nicht richtig.
Da die Welle nicht lief und der ganze Parkplatz voll mit Bussen, die Japanerhorden an den Strand brachten war, wolten wir weiter um Uluwatu zu checken. Also mussten wir nach kurzer Zeit wieder an dem Checkpoint vorbei. Wir haben uns kurzerhand hinter einem der gerade abfahrenden Busse versteckt und den Moment genutzt, in dem der Bus auf die Gegenspur fahren musste, um unter dem Schlagbaum durchzukommen. Zack, Gan rein und ganz schnell innen vorbei gedrückt und mit einem Winken an den wütenden Parkwächtern vorbei.
Heute habe ich angefangen das gebrochene Brett zu reparieren. Hab ein paar Fotos geschossen, unter dem “mehr” Link findet Ihr eine bebilderte Beschreibung der Arbeitsschritte.
So sah das Brett vor der Reparatur aus, man sieht, dass das Glassing sich vom Foam löst und vor allem die Bruchstelle sehr nah an den Finnen dran ist.
Zuerst hab ich überlegt, ob ich die Finplugs, die direkt an der Bruchstelle liegen, präventiv rausnehmen soll. Allerdings saßen die noch ziemlich fest, also lieber im Nachhinein mit ner ordentlichen Bohrung.
Bevor man anfängt irgendwas am Brett zu arbeiten, müssen alles lose Glassing und die losen Foamstücke entfernt werden. Das ist hier im obigen Bild schon geschehen. Ich hab dazu einfach die richtig losen Stücke mit einem scharfen Messer abgeschnitten, dann die Schleifmaschine genommen und ordentlich drübergehobelt. Die Kanten von dem festen Glassing kann man auch noch mit grobem Sandpapier anschleifen, die umliegenden Flächen müssen bereinigt werden (Wax abkratzen, leicht Sanden und mit Spiritus abwischen). Das reicht erstmal.
Nicht vergessen, die Finplugs dann abzukleben, so dass da kein Resin reinkommt.
Ich hab zuerst versucht die beiden einzelnen Teile mit Holzleisten zusammen zu stecke, allerdings kriegt man so den Rocker nicht richtig hin, was für die Gleiteigenschaften dann eher schlecht ist. Also musste eine andere Lösung her.
Ich hab das Brett dann mit Gummibändern mittig an unserem Hauseingang fixiert und auf einen Tisch gestellt (Schwamm unter die Nose). So konnte ich von beiden Seiten gut zukommen und das Brett war einigermaßen fixiert. Um die beiden Stücke zusammen zu bringen, hatte ich mir eine andere Lösung einfallen lassen.
Jetzt an die Materialien. Handschuhe anziehen, Cups, Mixing-Stick, Pinsel und Spachtel bereitlegen. Dann das Resin mit den Micro-Balloons (ganz feine Glasfaserkügelchen) zusammen vermischen und gut umrühren. Härter dazugeben, nochmal richtig gut verrühren und dann schnell los. Ab dem Zeitpunkt, an dem man den Härter zugibt, hat man ca. 5-10 Minuten Zeit mit der Masse zu arbeiten. Deshalb hab ich von dem genauen Ablauf hier keine Fotos.
Man bepinselt zuerst den unteren, fixierten Teil des Bretts mit einer einen knappen cm dicken, deckenden Maße und füllt vor allem alle Hohlräume aus. Wenn man die Zeit hat, kann man mit nem Zahnstocher oderähnlichem noch die letzten Luftblässchen rausdrücken, so dass sich die Füllung gut verteilt.
Um das Herunterlaufen der Füllung zu vermeiden, habe ich vorher das Brett mit Abklebeband beklebt, das nach oben wegsteht und sowas wie ne Regenrinne bildet.
Jetzt kommt der wichtigste Teil, hier wird’s ein bisschen hektisch.
Man setzt das obere Stück des Bretts mit leichtem, langsamem Druck auf.
Um jetzt das Zusammensetzen richtig zu machen, müssen die Schnittstellen stimmen. Am besten sieht man das wohl an den Rails, dort ist am wenigsten weggebrochen/entfernt worden.
An beiden Rails fixiert man die Teile (von oben herab, also oben anfangen das Tape anzubringen) mit Abklebeband. Dabei sollte der Rocker schon stimmen.
Tut er das nicht, kann man auf beiden Seiten des Bretts am Stringer entlang noch ein Band kleben, mit dem man mit leichtem Zug den Rocker perfekt ausbalanciert. Das war bei mir aber nicht nötig.
Jetzt muss das Brett in einer upright Position mit Seatbelt warten, bis der Härter in der Füllung um sich gegriffen hat. Am besten lässt man das Brett dann noch einen Tag stehen, evtl. in einem gut gelüfteten Raum.
Fertig ist das Brett noch nicht ganz, Um die richtige Stabilität zu bekommen, muss man noch Glasfasermatten in einem bestimmten Muster anbringen.
Dazu muss ich erstmal neues Resin besorgen, also bald mehr.
Meine Schwester hat auf dem Sperrmüll ein 6′1 Stick von Clayton aus Südafrika aufgegabelt. Ist einmal komplett quer durch gebrochen, knapp bzw. an den vorderen Finplugs. Werde die nächsten Tage mal mein Glück mit nem ordentlichen Repairjob versuchen. Zur Not nehm ich’s mit nach Frankreich und geb es beim Shaper ab. Sieht ansonsten fast ungebraucht aus und ist wohl auch nicht im Wasser gebrochen.
27. Juni 2007
Habe gerade ein kleines Update auf Wordpress 2.2.1 gemacht.
Bald gibt’s wieder mehr, bin aktuell sehr mit Arbeit eingespannt.