Archiv für Mai, 2008

Cantinho y Consolacao

Consolacao #1

Ola! Bin safe mit allem Gepäck in Peniche angekommen. War eigentlich eine ganz angenehme Anreise. Im Flieger den Platz neben mir frei, dann schön mit dem Mietwagen nach Peniche und direkt ins Wasser. Da die kleinen Mietwagen aus waren, hab ich ohne Aufpreis einen Peugeut 206 Kombi bekommen. Der Typ von der Mietwagenfirma war eh ziemlich lustig, hat bei meiner Unterschrift erstmal gefragt ob ich in Sachen Grafitti aktiv wäre. Direkt mal nen Writer aus Lissabon erwischt!

In Peniche angekommen, bin ich dann direkt mit Max bei Cantinho ins Wasser. Lief nicht wirklich gut, aber schieben wir esmal auf die lange Anreise ;)

Jetzt war ich noch einkaufen und hab einen kleinen Spotcheck gemacht. Supertubos war fast flach, Baleal komplett zerblasen vom NW-Wind, aber mit Consolacao hab ich eine schöne Welle entdeckt, wo ich wohl morgen früh wieder hin fahre.Windgeschützt und daher clean, nur ein ekliges spitzes Steinriff mit Seeigeln. Dummerweise liegen meine Booties in Frankfurt.

Consolacao #2

Consolacao #3

Germanwings

31. Mai 2008


Fliege morgen im Zuge der Exkursionswoche nach Lissabon. Hab mir ganz kurzfristig noch einen Mietwagen gegönnt, damit ich von Peniche, wo wohl wieder meine Base sein wird, auch mal nach Ericeira komme und natürlich die guten Spots, die nicht in Laufweite sind erreiche. Die Vorhersage ist recht gut, am Donnerstag wird es wohl auch noch richtig groß, so dass ich jetzt mal meine Semigun einpacke. Weiteres gibts bald!


Eisbach Premiere

Eisbach #1

Bin grade bei Katie in München und wir sind ein bisschen mit dem Fahrrad durch die Stadt gefahren und haben uns die Spots angeschaut. Sind heute abend dann noch schnell zum Eisbach und reingehüpft. Ich fand es echt sauschwer und hab nicht mehr hinbekommen, als einmal quer rüber zu heizen. Ist auf jeden Fall etwas ganz anderes als im Meer, war aber spaßig. Und jetzt ab zum grillen! Jetzt mit noch mehr Fotos!

Eisbach #2

Eisbach #3

Eisbach #4

1 Kommentar 23. Mai 2008

ADH Open Day 5

ADH

Die Wellen wurden wieder etwas kleiner, dafür aber auch sortierter.
Nachdem die Finals des Contests ausgetragen wurden, sind wir irgendwann wieder an der Bourdaines Bank ins Wasser. Es war super crowded und hektisch, aber für ein paar gute Wellen hat es gereicht.
Habe mich ziemlich fit gefühlt und es geschafft den Contestgewinner zu sprayen ;)

Später ging es dann zu einer kleinen Shoppingtour zu den Outlets, neue Flipflops, einen Pulli und ein T-Shirt holen. Da es in Hossegor-Soorts noch geregnet hat, haben wir ein bisschen getrödelt und ich bin mal wieder zu spät zum Interviewtermin gekommen. Haben es dann aber noch durchgezogen, auf der Düne mit perfektem Blick auf’s Meer und die Kulisse der Pyrenäen im Hintergrund. Für mich war es ein bisschen komisch vor der Kamera zu stehen, mal sehen wie es dann im Endeffekt rüber kommt. Beim surfen statt beim labern gefilmt zu werden macht mehr Spaß :)

Abends waren wir nochmal schnell bei unsererm Super-Secret-Perfect-Peak im Wasser. Es war deutlich kleiner als zwei Tage zuvor, dafür viel sortierter aber auch schon ziemlich crowded, da das ganze Völkl Team dort im Wasser war. So wurde es ein bisschen hektischer, aber Katy hat ihnen allen Spray gegeben und Respekt verschafft :)

Mit dem heraufziehenden Gewitter, starkem Regen, riesigem Regenbogen und der unter den Wolken am Horizont untergehenden Sonne gabs es eine tolle Stimmung auf dem Wasser, was ziemlich geflashed hat.

15. Mai 2008

ADH Open Day 4

ADH Sunset

War mit Julius und Katy zum early bird verabredet, aber aufgrund der eher schlechten Wellen, haben wir uns wieder hingehauen und etwas aufgeschoben. Irgendwann sind wir dann nochmal schauen gegangen und es hatte deutlich aufgedreht. Bei der Bourdaines Bank liefen solide Sets um die 5-6 Fuß rein.
Ich konnte das Filmteam animieren mit zu kommen, also werden auch hier von ein paar Wellen Videos folgen.

Der Swell nahm gegen Abend etwas ab und die Tide war für die umliegenden Sandbänke nicht so gut, weshalb Julius & Crew, Katy, Evelina und ich nach La Piste fuhren. Eine goldrichtige Entscheidung. Ich konnte mir gleich bei meiner ersten Welle eine tiefe Frontsidetube schnappen, bin vor den Augen von zwei Franzosen, die freundlicherweise gehootet haben aus der ersten Sektion rausgeschossen und hab mich dann noch unter dem Shorebreak Closeout geparkt und es sogar dort noch durch den Hundeausstieg vorne raus geschafft. Stoked!

Danach kamen noch ein paar schöne Wellen mit Floatern und Re-entries im Closeout Shorebreak, nachdem ich einen Layback versucht habe und dabei mein Bänderiss-Gelenk etwas überstrapaziert habe, war dann die Session erstmal zu Ende. Moritz ist mit einem von Julius geshapten Mini-Fish (4′3″) im Wasser gewesen und hat es geschafft, damit eine Welle zu stehen.

Abends habe ich mit Frido ein Drei-Gänge Menü auf die Beine gestellt. Los ging es mit einem Gang Muscheln auf einer Tomatensoße, gefolgt von einem Ratatuille, als Dessert gab es live-flambierte Bananen in Honig angebraten. Kochaction rules und dank Frido’s Expertise und seinem Gewürzkoffer hat es super geschmeckt.

14. Mai 2008

ADH Open Day 3: Runde 3 & 4

ADH Contest Site

Morgens hiess es wieder früh aufstehen, um den Heat nicht zu verpassen. Ist immer mal wieder ein paar Leuten passiert. Mein erster Heat war dann um ca. 11 Uhr, bei optimalen Tiden- und Wellenbedingungen.
Ich hatte einen Dreier-Heat mit u.A. Birk von der Uni Bochum, der recht gut gesurft ist, aber eine Interference gegen mich bekam, als wir auf einer recht schwachen Welle gleichzeitig starteten. Ich konnte dann mit einer schönen Linken, bei der ich den Dritten Mann im Heat schnell umpaddelt habe, um sie zu bekommen und meiner persönlich besten Welle, einer langen, steilen Rechten mit zwei Snaps und ordentlich Spray den Heat klar für mich ausmachen (blabla.. Videomaterial folgt :) ).

Da ich super motiviert war bin ich rüber zur Bourdaines Bank gestratzt und hab dort noch ein paar Wellen zerlegt. Erstaunlich fand ich aber, wie es ein paar deutsche Surfer hinkriegen, in einer Woche die Locals total zu entnerven. Die gute Bank war quasi im Dauerbeschuss von ein paar guten Surfern, unserem Junioren Nationalteam und dem üblichen “Zu-kurzes-Brett” bzw. Bicbomber Mischmasch. In der Mittagspause und nach der Arbeit kamen dann noch die französischen Jungs dazu. An allen anderen Breaks waren sie sehr entspannt, dort aber ziemlich gestresst. Warum wohl nur ;)

Später ging es dann in den 4. Runden Heat, der letzten Runde vor dem Viertelfinale mit 24 verbleibenden Surfern. Hier wurde je nach Heat schon auf ziemlich hohem Niveau gesurft, war recht nett anzuschauen. Mein Heat war einer der späteren, trotzdem hatten wir noch schwachen Wind und eigentlich recht gute Bedingungen. Leider kam in den ersten fünf Minuten kein Set durch, Max von der SpoHo Köln und ich sind dennoch etwas weiter draussen sitzen geblieben um auf ein Set zu warten, während die anderen beiden sich auf ein paar kleinere Wellen stürzten, um die ersten Scores zu sammeln.
Während wir langsam nervös wurden, paddelte Jan Jansen aus Freiburg etwas weiter drüben ebenfalls wieder weiter raus und bekam plötzlich aus dem Nichts eine einzelne große Backside-Setwelle, von der wir von hinten nur noch einen Topturn sahen. Ich versuchte mit zwei kleineren Wellen, die aber nicht viel mehr als einen Turn und einen kleinen Floater über das Weisswasser hergaben, das Ruder rum zu reissen, was mir aber leider nicht mehr gelang. Max bekam gar keine Welle, der vierte Mann im Heat (Name?) konnte davor mit seinem Retro-Fish schon ein bisschen scoren, so dass es dann leider nur für den dritten Platz im Heat gereicht hat.

Bin danach nochmal rüber zur Bourdaines Bank, die voll aufgedreht hatte und schöne 4-5 Fuß Sets durchperlen liess. Es war recht voll, aber mit Geduld und Ausdauer konnte man sich schöne Wellen schnappen.

Abends kam dann James wieder, und hat mich überredet mit ihm und Katy, die im Sommer auch für’s Chiemsee Camp arbeiten wird, surfen zu gehen, anstatt das Interview mit der Filmcrew von www.stufe.tv endlich mal zu machen. Wir sind dann zu einem eher unbekannten, etwas abgelegenen Strand gefahren (Secret! ;) ) und haben eine extrem geile Sandbank gefunden.
Eine gemütliche rechte Welle, die sich etwa 200-300m in perfekten 5-6 Fuß bei leichtem Onshore die Sandbank entlang pellte, mit einer kurzen steilen Sektion nach dem Takeoff und einer lang laufenden flachen Schulter, die perfekt für Cutbacks war. So lange bis die Beine weh taten. Ausser uns war nur ein O’Neill Team mit drei Pros und einem Wasserfotografen und zwei freundliche Franzosen vor Ort.

13. Mai 2008

ADH Open Day 2: Runde 2

Moi a Les Bourdaines

Trotz kleiner Vorhersage wurden heute die Men’s Open Heats gestartet, kurz später bei Hightide dann aber zunächst auf Longboard umgestellt.
Später wurde dann doch wieder die Open Heats gestartet, dann auch mit mir.
Es sah von draussen richtig klein und schlecht und mushy aus, ging aber im Wasser eigentlich ganz gut.
Ich bin, wie auch gestern, wieder mit dem Fish gefahren und hab zwei-drei schöne Wellen bekommen, eine mit zwei Floatern, ein Cutback und einem guten Turn zum Ende.Da das pinke 5-Minuten-verbleiben Zeichen schon ein bisschen oben war bin ich dann einfach aus dem Wasser, ging aber noch fast 5 Minuten.. Hat aber locker gereicht ;)

Seignosse #1

12. Mai 2008

ADH Open Day 1: Runde 1

ADH Day 1

Zur moderaten Zeit von 11 Uhr morgens ging es los mit dem Contest, ich war im sechsten Heat, noch bei Offshore, aber mit wenig Wellen. Trotzdem durch eine gute Welle mit Floater und einem guten Turn durch den Heat gekommen, die anderen waren eher so auf Malibus und einem längeren Fish unterwegs. Zwischendurch dann wieder bei der schönen Sandbank in Bourdaines ausgetobt.
Abends war ich mit Julius und seinen Jungs noch in Hossegor an den German Bunkers bei recht guten, steilen 3 Fuß im Wasser. Hat auf Jeden Fall Spaß gemacht.

11. Mai 2008

ADH Open Anreisetag

ADH Anreise

Die Anreise war mal wieder recht spannend. Wir sind mit zwei Autos von der HdM Freitag abends los gefahren.
Mit dabei: Ein Filmteam von www.stufe.tv, unserem Studentenfernsehen, eineinhalb Köche ™, ein Teilnehmer und die Partycrowd ;)
Beim ersten Stop fiel direkt hinter der franz. Grenze Philipps Batterie aus. Dank einem netten Franzosen-Mechaniker der uns die (Automatik-)Kiste wieder in Gang gebracht hat, ging es dann weiter.
Kaum in  der Appartmentanlage bei Les Estagnots angekommen läuft mir Julius (den ich aus Marokko kenne) mit seinen Jungs und James über den Weg. Ich bin dann mit James total überdreht und gleichzeitig übermüdet bei Estagnots ins Wasser gehüpft. Ein paar schöne Wellen im Halb-Shorey, ein paar Floater und ein kleinen Coverup gehabt und danach gutgelaunt wieder raus gekommen.
Abends lief dann nur noch Bourdaines gut, aber auch dort gab es schöne Wellen bei leicht feuchtem Wetter und Onshore. Danach wurde von Surfer’s zur Welcoming Party gerufen, die eigentlich ziemlich gerockt hat.

10. Mai 2008


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