Nochmal Serangan und Abschiede
29. November 2007
Gestern waren wir wieder mal in Serangan surfen. Da ich mein neues Brett direkt mit der Nose aufs Riff geparkt habe und es in Reparatur war, musste ich mein altes Brett fahren.
Die Wellen waren noch fast so groß wie die Tage davor, ungefähr kopfhoch in den Sets, also konnte man ganz gut vergleichen. Das alte Brett ist wirklich deutlich langsamer. Spaß hat’s aber trotzdem gemacht, anstatt die Sektionen mit einem weit gezogenen Bottomturn zu umfahren, muss man mit dem langsamen Brett halt versuchen mit einem Floater drüber zu kommen. Einen dieser Floater habe ich richtig gut hinbekommen, schön lange über der herunter brechenden Lippe balanciert und dann mit einem kleinen Ollie-Pop in den freien Fall und gelandet.
Kurz darauf kam ein Sweeper-Set und ein Kanadier, der bei uns im Hotel wohnt hat sein Brett verloren. Also war erstmal Lifeguard-Action angesagt und ich hab ihm angeboten ihn rauszubringen, aber er wollte nur, dass ich kurz warte bis er bodysurfend sicher ins flachere Wasser gekommen ist. Später hat er sich ganz nett bedankt und war glücklich, dass er sein Board auch noch wieder gefunden hat.
Abends waren wir wieder feiern, ein paar Jungs aus Singapur hatten uns vor ihrer Abreise eine Flasche Malibu geschenkt, die wir zu Benni’s und David’s Abschied schnell leer hatten. Die Nacht wurde dann relativ lang, wir sind wie üblich über die Treppenstufen zum vortrinken, dann in die Espresso Bar und den Skygarden und schlussendlich ins Mbargo.
Ich war morgens um 6 Uhr nach einem Burger und einigem Wasser wieder so nüchtern, dass ich alleine wieder mal nach Serangan gefahren bin. Wurde zwar im Wasser wirklich müde, aber die Wellen waren extrem klein und gemütlich und es war spassig nach dem feiern ein bisschen zu paddeln und alleine zu sein.