Dreamland Parkwächter
20. Oktober 2007
So kann es auch mal aussehen. Kaya, Alex, Ich und ein paar andere verbissene sind auch am freien Tag von uns Guides losgezogen, um etwas surfbares zu finden. Erstes Ziel war Dreamland.
Um dorthin zu kommen, muss man eine kleine Straßensperre passieren, die von selbsternannten Parkwächtern oder man könnte sie auch einfach Weggelagerer nennen, errichtet wurde um etwas Geld an der Beliebtheit des Strandes zu verdienen. Jedenfalls liegt der Parkplatz ausserhalb deren Sichtweite. Ganz schön dreist dafür 5000 Rupiah (40Cent) zu verlangen.
So auch diesmal, es war eine regelrechte Autoschlange vor dem Checkpoint und die Typen haben zu zweit kassiert. Wir wurden von dem Hinteren durchgewinkt, damit er das nächste Auto abkassieren konnte. Grund genug dem vor uns gerade losfahrenden Wagen einfach hinterher zu fahren. Der Weggelagerer lief uns noch ein Stück schreiend hinterher, hat dann aber schnell abgelassen, damit er keins der anderen Autos verpasst. Schade eigentlich, dass wir diesmal so durchkamen, ich hatte mir schon überlegt ob ich ihn nach der Herkunft seines süßen Security T-Shirts fragen sollte (”Versace, Prada, Gucci? Can i buy?”).
Eigentlich war ein Swell vorhergesagt, der gegen späten Nachmittag ankommen sollte. Leider war es in Dreamland, wo wir den ersten Check machten flat. Auch in Uluwatu lief Racetracks zu dem Zeitpunkt nicht richtig.
Da die Welle nicht lief und der ganze Parkplatz voll mit Bussen, die Japanerhorden an den Strand brachten war, wolten wir weiter um Uluwatu zu checken. Also mussten wir nach kurzer Zeit wieder an dem Checkpoint vorbei. Wir haben uns kurzerhand hinter einem der gerade abfahrenden Busse versteckt und den Moment genutzt, in dem der Bus auf die Gegenspur fahren musste, um unter dem Schlagbaum durchzukommen. Zack, Gan rein und ganz schnell innen vorbei gedrückt und mit einem Winken an den wütenden Parkwächtern vorbei.