Archiv für Juli, 2007

Donavon Frankenreiter Konzert in Hossegor

Waren gestern Abend mit meinen Schwestern auf einem Open-Air Konzert von Donavon Frankenreiter in Hossegor. Am Plage Centrale auf dem Platz vor Rock Food und Dick’s Sandbar war eine Bühne aufgebaut und es gab ca. 3 Stunden feine laid-back Musik. Im Hintergrund war La Graviere und La Sud am pumpen, very nice. Wir sind mit ein paar lustigen Schweizern im alten T3 gefahren, war auf jeden Fall sehr lustig.

28. Juli 2007

Ausflug ins Baskenland

Am Mittwoch waren pünktlich zu unserem freien Tag gute Bedingungen vorausgesagt. Die Tage davor war es recht groß mit viel Wind, am Mittwoch dann immernoch groß und offshore bis in den Nachmittag. Wir sind mit Sebastian, James und Moritz nach einem Spotcheck bei uns (zu groß, die Sandbänke halten dieses Jahr leider nur wenig Swell) auf direktem Weg ins Baskenland gefahren. Erromardie und Lafitenia hatten noch zuviel Wasser und Lafitenia war natürlich recht voll, also sind wir an ein kleines eher unbekanntes Riff eins weiter gefahren. Dort fanden wir einen netten A-Frame Peak und hatten eine echt gute Session, mit Wellen um die 4-5 Fuß. Später setzte der Wind ein un wir sind noch in Bidart schauen gefahren, haben es dann aber alle vorgezogen m Strand ein kleines Schläfchen zu halten. Alles in allem ein echt netter Ausflug, weg von den Beachbreaks und ewigen Pinienwäldern ins schöne Baskenland.

26. Juli 2007

Erste Woche in Vieux

Hab jetzt den ersten Termin im Camp fast hinter mich gebracht und mich wieder im Campleben eingelebt. Gab viele gute Wellen, gleich am Anfang zwei Offshore-Tage mit 5-6ft und wir haben einen netten Peak der durch seine Lage fast schon secret ist, der ziemlich am pumpen war. Zwei kleine Barrells direkt nacheinander waren ein netter Lohn für eine gute Packung Wipeouts.

Wenn Basti es bald schafft seine geilen Fotos auf meinen Rechner zu ziehen, gibt’s auch ein paar davon hier.  Heute abend werd ich mit einer Freundin mal meine Schwestern in St. Girons besuchen und lecker essen. Bis die Tage,…

23. Juli 2007


Fettes Video von Kelly,.. fast schon Old School.


Surfboard Reparatur

Heute habe ich angefangen das gebrochene Brett zu reparieren. Hab ein paar Fotos geschossen, unter dem “mehr” Link findet Ihr eine bebilderte Beschreibung der Arbeitsschritte.

Step #1

Step #1
So sah das Brett vor der Reparatur aus, man sieht, dass das Glassing sich vom Foam löst und vor allem die Bruchstelle sehr nah an den Finnen dran ist.
Zuerst hab ich überlegt, ob ich die Finplugs, die direkt an der Bruchstelle liegen, präventiv rausnehmen soll. Allerdings saßen die noch ziemlich fest, also lieber im Nachhinein mit ner ordentlichen Bohrung.

Step #2

Bevor man anfängt irgendwas am Brett zu arbeiten, müssen alles lose Glassing und die losen Foamstücke entfernt werden. Das ist hier im obigen Bild schon geschehen. Ich hab dazu einfach die richtig losen Stücke mit einem scharfen Messer abgeschnitten, dann die Schleifmaschine genommen und ordentlich drübergehobelt. Die Kanten von dem festen Glassing kann man auch noch mit grobem Sandpapier anschleifen, die umliegenden Flächen müssen bereinigt werden (Wax abkratzen, leicht Sanden und mit Spiritus abwischen). Das reicht erstmal.

Step #2

Nicht vergessen, die Finplugs dann abzukleben, so dass da kein Resin reinkommt.

Step #2

Step #3

Ich hab zuerst versucht die beiden einzelnen Teile mit Holzleisten zusammen zu stecke, allerdings kriegt man so den Rocker nicht richtig hin, was für die Gleiteigenschaften dann eher schlecht ist. Also musste eine andere Lösung her.

Step #4

Ich hab das Brett dann mit Gummibändern mittig an unserem Hauseingang fixiert und auf einen Tisch gestellt (Schwamm unter die Nose). So konnte ich von beiden Seiten gut zukommen und das Brett war einigermaßen fixiert. Um die beiden Stücke zusammen zu bringen, hatte ich mir eine andere Lösung einfallen lassen.

Step #5

Jetzt an die Materialien. Handschuhe anziehen, Cups, Mixing-Stick, Pinsel und Spachtel bereitlegen. Dann das Resin mit den Micro-Balloons (ganz feine Glasfaserkügelchen) zusammen vermischen und gut umrühren. Härter dazugeben, nochmal richtig gut verrühren und dann schnell los. Ab dem Zeitpunkt, an dem man den Härter zugibt, hat man ca. 5-10 Minuten Zeit mit der Masse zu arbeiten. Deshalb hab ich von dem genauen Ablauf hier keine Fotos.

Step #6

Man bepinselt zuerst den unteren, fixierten Teil des Bretts mit einer einen knappen cm dicken, deckenden Maße und füllt vor allem alle Hohlräume aus. Wenn man die Zeit hat, kann man mit nem Zahnstocher oderähnlichem noch die letzten Luftblässchen rausdrücken, so dass sich die Füllung gut verteilt.

Um das Herunterlaufen der Füllung zu vermeiden, habe ich vorher das Brett mit Abklebeband beklebt, das nach oben wegsteht und sowas wie ne Regenrinne bildet.

Step #7

Jetzt kommt der wichtigste Teil, hier wird’s ein bisschen hektisch.
Man setzt das obere Stück des Bretts mit leichtem, langsamem Druck auf.

Um jetzt das Zusammensetzen richtig zu machen, müssen die Schnittstellen stimmen. Am besten sieht man das wohl an den Rails, dort ist am wenigsten weggebrochen/entfernt worden.

An beiden Rails fixiert man die Teile (von oben herab, also oben anfangen das Tape anzubringen) mit Abklebeband. Dabei sollte der Rocker schon stimmen.

Tut er das nicht, kann man auf beiden Seiten des Bretts am Stringer entlang noch ein Band kleben, mit dem man mit leichtem Zug den Rocker perfekt ausbalanciert. Das war bei mir aber nicht nötig.

Step #7

Jetzt muss das Brett in einer upright Position mit Seatbelt warten, bis der Härter in der Füllung um sich gegriffen hat. Am besten lässt man das Brett dann noch einen Tag stehen, evtl. in einem gut gelüfteten Raum.

Fertig ist das Brett noch nicht ganz, Um die richtige Stabilität zu bekommen, muss man noch Glasfasermatten in einem bestimmten Muster anbringen.

Dazu muss ich erstmal neues Resin besorgen, also bald mehr.

1 Kommentar 6. Juli 2007


Kalender

Juli 2007
M D M D F S S
« Jun   Aug »
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031  

Einträge nach Monaten

Einträge nach Rubrik