Life of a Skateboard

Fuel TV – New Board from Salt on Vimeo.

7. Mai 2010

Popoyo

Auf nach Nicaragua, an die mittlerweile bekannter werdenden Riffe von Popoyo.
Was wir darüber gehört hatten – gute Wellen, 360 Tage Offshore im Jahr und ausser surfen nichts zu tun im ganzen Ort – klang vielversprechend.
Also sind wir mit dem ziemlich komfortablen Bus über die Grenze und im Taxi weiter nach Popoyo. Hier haben wir auch ziemlich schnell ein schönes Hostel mit lustigen Leuten gefunden.
Der Offshore war leider meistens etwas stark, so dass die Welle fast schon verblasen war. Die Welle ist ein A-Frame mit einer schönen Linken und einer etwas langweiligen Rechten.
Eine ziemlich einfache Spaßwelle, sehr gut um auf der Backside wieder ein bisschen reinzukommen. Nach zwei windigen Tagen wurde es aber doch noch ziemlich gut – nur ein paar Amis waren recht nervig im Wasser.
Ausser surfen kann man hier wirklich nicht viel machen. Im Ort gibt es eigentlich nur ein paar Restaurants und Hostels, einen Ding-Repair-Shop und sonst nichts.
Da unsere Mitbewohner aber ziemlich nett waren, verging die freie Zeit eigentlich immer sehr schnell. Das Hostel ist richtig schön und der Ausblick aus der Hängematte vom Balkon im Obergeschoss ist schwer zu übertreffen.
Neben gut trinkbaren Bier gibt es hier natürlich auch noch Flor de Cana, einen ziemlich feinen Rum. Auch eine Möglichkeit die freie Zeit zu überbrücken – Cuba Libre in der Hängematte mit Blick auf den Point und die tauchenden Kormorane.

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10. März 2010

Santa Teresa #2

Am selben Tag, an dem Katy endlich nach St. Teresa kommen sollte, war ich morgens nochmal in recht guten Wellen surfen. Zwischen den ganzen Gesichtern, die man über die Zeit ohnehin kannte, kam mir ein weiteres Gesicht bekannt vor. Da paddelte doch glatt der Eli aus München am selben Peak rum. Da ich ihn über Katy kenne, war es umso lustiger, dass sie dann am selben Tag ankam.

Wir haben dann zusammen noch eine Woche in St. Teresa verbracht, bis es uns zu langweilig wurde und wir etwas neues sehen wollten.

1. März 2010

Playa Hermosa

Nach einer Woche ging es mit Leo und lustigen Italienern nach Playa Hermosa bei Jaco. Der Trip im Jeep von den Italienern war ziemlich Low-Budget, wir haben zum Beispiel in Jaco vor der Polizeiwache am Strand gepennt.

Auf dem Weg nach Jaco sind wir noch an einem Fluss vorbeigekommen, wo man von der Brücke aus einen schönen Ausblick auf etliche Krokodile unterschiedlichster Größen hat.

Hermosa ist, wie der Name schon sagt, ein ziemlich schöner Strand. Viele Palmen, schwarzer Sand und gute Peaks alle paar Meter.

Nach zwei Tagen surfen, am Strand rumhängen und im Zelt pennen ging es mit der Fähre von Puntarenas zurück nach Paquera, dann weiter nach St. Teresa.
Diesmal gab es ziemlichen Wind, so dass das Anlegemanöver sich in 2-3ft Wellen ziemlich schwierig gestaltete. Nachdem die Fähre zweimal kräftig gegen den Poller gedonnert ist und die Autos im hinteren Bereich der Fähre einige gute Duschen abbekommen hatten, ging es dann aber von Bord.

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20. Februar 2010

Santa Teresa #1

Den letzten Monat habe ich in Costa Rica verbracht.
Hingeflogen bin ich mit Condor, die ihr Buchungssystem nicht im Griff haben, und deshalb manchmal keine Brettanmeldung ermöglichen. Ziemlich nervig, wenn man extra die kostenpflichtige Hotline bemüht und der Mitarbeiter ewig rummacht, nur um einem dann mitzuteilen, dass die Software nicht funktioniert.

Am Flughafen waren die Mitarbeiter dann aber vermeintlich kulant und haben mir angeboten, die Bretter als Sperrgepäck einzuchecken – für den doppelten Preis im Endeffekt, auch wenn mir nur das halbe Gewicht berechnet wurde.

Angenehmer war der Inlandsflug in Costa Rica mit einer winzigen Cessna. Ich hatte den Sitz direkt hinter den Piloten und konnte so meiner leichten Höhenangst so richtig gut fröhnen.

Zur Eingewöhnung war ich erstmal in Santa Teresa. Die erste Woche dort war auch gleich richtig gut. Jeden Morgen schwacher Offshore und die Leute haben sich einigermaßen auf die Peaks verteilt. Mal gab es hohle, einfache Tubes, mal schöne lange Walls. Ein perfekter Spielplatz.

15. Februar 2010

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